Über mich

 

Wer in 200.000 Jahren Eiszeiten, Skorbut und Polio hinter sich gelassen hat, der kann kein fauler, unmotivierter Mensch sein. Den hätte der Säbelzahntiger gefressen.

 

Meine fachlichen SchwerpunkteIngo Beyerlein

  • Technisch, bewährt: Java, Javascript, gulp, Fullstack-Entwicklung mit einer Vielzahl von Sprachen und Tools
  • Technisch, akut: django, Docker, Ionic/Angular2 und hoffentlich bald wieder Scala /Akka und ReactJs
  • Organisatorisch: Diplom-Psychologe mit Schwerpunkt ABO-Psychologie, zertifizierter Scrum Master und Scrum Product Owner, Agile Coach

Meine Kernkompetenzen

  • Mich schnell in Menschen, Organisationen und technische Strukturen hineindenken
  • Rollenkonflikte oder andere Unstimmigkeiten zu erfassen
  • Oft schon nach kurzer Zeit alternative Sichtweisen und kreative Lösungen aufzeigen zu können
  • Meetings moderierend zu einer für alle Seiten zufriedenstellenden Lösung zu bringen
  • Den Funken der Begeisterung durch gelungene Zusammenarbeit zu zünden

 

Entwickler- und Architektur-Mindset

  • Nur der hat eine Applikation wirklich verstanden, der sie auch unit-testet. Das ist wie bei einem Mechaniker, der den Motor auch ohne das Auto drum herum laufen lassen kann. Dafür muss man die Funktionsweise natürlich ziemlich gut kennen.
  • Zudem ist es nicht nur befriedigend und macht Spaß, diese Tests „testdriven“ zu erstellen (Testdriven Development, TDD*). Es führt ferner zu einem engmaschigen Netz an minimalen Regressionstests. Dazu sind diese Tests die beste Code gekoppelte Einführungsschulung in den Code.
  • Nicht zuletzt hat nur derjenige eine Applikation unter Kontrolle, der sie möglichst kompakt integrationstestet. Schließlich können nur solche Tests zumindest annähernd die Komplexität liefern, unter der die meisten Fehler live vorkommen.
  • Teile und herrsche gilt auch für die Architektur (=> Microservices) und ihre Deployment-Anforderungen (Continuous Delivery).
  • Die Trennung von Backend- und Frontend Technologie Stacks ist hilfreich, nicht zuletzt wenn man für seine ausgeschriebenen Stellen auch Bewerber finden möchte.
  • Agile Prinzipien (auch z.B.“fail early“ oder die Trennung von fachlichen Anforderung und technischer Umsetzung) sind „der SunTzu der IT“.

* TDD: Test driven development, d.h. testgetriebene Entwicklung. Ein Paradigma, bei dem zuerst ein fehlschlagender Test erstellt wird. Erst dann wird der Code entwickelt, der den Test erfolgreich durchläuft. Dann wird der Code optimiert und ggf. ein weiterer, komplexerer fehlschlagender Test hinzugefügt.

Mindset im Bereich der Organisationsentwicklungs

Die meisten Unternehmen sind heute zumeist in postindustriellen gesättigten Märkten mit einem hohen Bedarf an Individualisierung unterwegs. Infolgedessen gibt es hohe Anforderungen an die Mitarbeiter, die mit vielen Überraschungen umgehen und große Komplexität bewältigen müssen. Zudem müssen sie Abläufe automatisieren, um möglichst viel Zeit für das nicht Automatisierbare zu haben.

Deshalb haben Empowerment, Vertrauen in Mitarbeiter, Übergabe von Verantwortung und Verzicht auf Kontrolle nichts mit Gutmenschentum zu tun. Vielmehr sind diese Schritte der Schlüssel dafür, dass Mitarbeiter Verantwortung tatsächlich übernehmen und zu größeren Zufriedenheit der Kunden hinarbeiten. Glückliche Kunden und verantwortungsvoller Umgang mit Kosten wiederum sind essentiell für das Überleben im Markt. Unternehmen können sich heute demotivierte, lustlose Dienst-nach-Vorschrift-Mitarbeiter eigentlich nicht mehr leisten.

Genau das tun sie aber, erschreckend häufig, als ob die Ergebnisse der Gallup-Umfrage (16% der Angestellten fühlen sich motiviert, 16% haben bereits innerlich gekündigt, 68% machen Dienst nach Vorschrift) einfach ein naturgegebenes Schicksal wäre.

Ein besonderes Anliegen bei meiner Arbeit ist es, introvertierten Entwicklern, die nur schwer ins Team finden, eine neue Perspektive zu eröffnen.

Aktuelles Lieblingsbuch

Das Buch „Komplexithoden“ von Niels Pfläging fasst auf kleinstem Raum viele einzelne und lose Fäden zu agilen Themen kompakt zusammen. Dadurch kann es zwar vorkommen, dass einzelne Themen etwas zu kurz angerissen werden. Jedoch gibt es in diesen Fällen zumeist im Netz eine Fülle ergänzender Ressourcen dazu, oft vom Autor selbst.

Mein Blog „g20k – Dilettanten gesucht

Da entwickelt man sich vierzig Jahre so vor sich hin. Dann plötzlich stellt man fest, dass man in der Gesamtheit eine sehr besondere Weise entwickelt hat, aufs Leben zu schauen. In diesem Blog greife ich in Essays und Kurzgeschichten gesellschaftliche Fragestellungen auf. Im Grunde ist es StarTrek  Next Generation in der profanen Variante: Wie wünsche ich mir, dass die Gesellschaft sich weiterentwickelt? Wie können technische, wissenschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung Schritt halten? Wie bauen wir in einer Welt voller automatisierter Fabriken und Fahrzeuge unsere Menschlichkeit noch aus, statt sie einzubüßen?