No stories, no agile

Warum User Stories, wenn es doch auch altbewährte Anforderungen tun?
In der unternehmerischen Praxis sind diese Anforderungen oft zu groß, zu vage oder zu prosaisch bzw. schwammig verfasst. Manchmal führen sie technisch bereits in eine falsche Richtung und nehmen den Umsetzenden die Möglichkeit, einen Schritt zurückzutreten und auf neue oder ökonomisch bzw. bedientechnisch sinnvollere Umsetzungsvarianten zu kommen.

Entsprechend ist es ratsam, Anforderungen so zu verfassen, dass sie

  • den kleinstmöglichen substantiellen Geschäftswert im Sinn haben und helfen, genau damit anzufangen (MVP, minimal viable product)
  • z.B. über verschiedene Kunden und Installationen hinweg die Identifikation sehr ähnlicher Anwendungsfälle ermöglichen.
  • dem Team ermöglichen, verschieden komplexe Umsetzungsvarianten vorzuschlagen.
  • das Schneiden in kleine, möglichst funktionale Story-Teile erlauben.

Ziele des Moduls „User Stories“

  • Das Schreiben von und das Denken in Stories trainieren
  • Verschiedene Verfahren des Schneidens trainieren
  • Denken in minimalen Inkrementen lernen
  • Lernen, wie User Stories mit der Zeit wachsen können (Aufwand erst dann, wenn nötig)
  • Verständnis fördern, warum Stories besser in Storypoints als in Personentagen geschätzt werden sollten.

Teilnehmerzahl: 1-2 Personen

Zu veranschlagende Zeit: ~2d

  • Didaktischer Teil: 1h
  • Danach konkretes Üben und Arbeiten an aktuellen Anforderungen; 15h

Ergebnis-Artefakte:

  • Eine ganze Reihe ursprünglicher Anforderungen liegt in überarbeiteter, geschnittener Form als User Stories vor.

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